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Internationale Hellinger Arbeitstagung 2003 4. Internationale Arbeitstagung zu Systemaufstellungen

"Leidenschaft und Verantwortung im Herzen von Konflikten"

30. April - 3. Mai 2003
Congress Centrum Würzburg

Die 3 Themenbereiche der Tagung

  1. Friedens- und Versöhnungsarbeit in Aufstellungen, Aufstellungen bei akuten Konflikten großer Gruppen:
    Interreligiöse, ethnische und andere national und international wirksame Konflikte, die u.a. durch VertreterInnen aus Israel und Palästina, aus Irland und Afrika repräsentiert sind. Die Möglichkeiten und die Grenzen von sog. "Politischen Aufstellungen" in diesen Kontexten.
    Die deutsch-deutsche Vergangenheit, Verarbeitung der Folgen des DDR-Regimes und der Stasi-Praktiken im Osten und im Westen Deutschlands.

  2. Stand der Kunst von Organisationsaufstellungen und von Strukturaufstellungen.

  3. Grundlagen, Neuentwicklungen und brennende Themen der Aufstellungsarbeit im therapeutischen und im nichttherapeutischen Bereich:
    u.a. Basis-Seminare für Einsteiger, Kunst des Aufstellens für Fortgeschrittene, besonders schwierige Fälle, extreme und gefährliche Situationen in Aufstellungen. der Umgang mit stark destruktiven Emotionen. Das sorgfältige Erlernen der Aufstellungsarbeit. Traumaarbeit. Neue Einsichten zu Psychosen. Arbeit mit Kindern. Forschung.


Zum Ablauf der Tagung

Eröffnungsvortrag von Bert Hellinger

1. Tag: Mittwoch 30. April 2003

Eröffnungsvortrag von Bert Hellinger "Frieden, was heißt das?"

Bert Hellinger arbeitet live in Aufstellungen
Der Begründer der Aufstellungsarbeit wird mit Einzelnen und mit Vertretern von Projekten arbeiten, die in ethnische, rassische, religiöse oder nationale Konflikte involviert sind. Er wird den neuesten Stand seiner inzwischen international vielfach erprobten Arbeit vorstellen, u.a. auch die Möglichkeiten und die Grenzen von sog. "Politischen Aufstellungen".

Abend: Zur Kunst des Aufstellens
"Was ich schon immer wissen und sagen wollte" - Bert Hellinger und KollegInnen stellen sich den Fragen von ReferentInnen und TeilnehmerInnen.

2. - 4. Tag: Donnerstag 1. Mai bis Samstag 3. Mai 2003

Vorträge und Workshops zu den 3 Themenbereichen der Tagung:
Friedens- und Versöhnungsarbeit

Organisations- und Strukturaufstellungen
Aktuelle Neuentwicklung und brennende Themen der Aufstellungsarbeit
Die besondere Gelegenheit: Erfahrene AufstellerInnen bei der Arbeit
Aufstellungen zu Themenschwerpunkten, mit der Gelegenheit für die TeilnehmerInnen zu regem Austausch bei Fragen und Antworten. Diese Workshops werden simultan oder konsekutiv übersetzt.

Hunter Beaumont:
When Grief Helps the Heart Find Peace: Family Constellations About Death and Dying.
Wenn Trauern das Herz Frieden lässt: Familienaufstellungen zu Tod und Sterben.

Albrecht Mahr:
Die Praxis von Politischen Aufstellungen - Unterstützung von Menschen, die in der Politik, in NGOs oder in Projekten der Konfliktlösung und Friedensarbeit tätig sind.

Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd:
Strukturaufstellungen.

Gunthard Weber:
Leidenschaft und Verantwortung in Familienunternehmen - Konfliktbereiche und Lösungsansätze durch Organisationsaufstellungen.

Die Kongress-Féte im Tagungszelt
Johnny Lamprecht, "1000 Trommeln" mit Band und DJ.

Die Großgruppenerfahrung am 4. Tag:

"Leidenschaft und Verantwortung"
schließt die Gesamtgruppe aller TagungsteilnehmerInnen ein in einen gemeinsamen Prozess von Leidenschaft und Verantwortung. Unter der kundigen Leitung von Harrison Owen (siehe unten auf der Liste der HauptreferentInnen) werden wir alle erinnert und ermutigt, nicht nur Konsumenten sondern auch beherzte Schöpfer dessen zu sein, was uns im Zusammenhang mit dem Schwerpunktthema der Tagung "im Herzen von Konflikten" wichtig und wertvoll ist. Teil dieses Schwerpunktes ist eine uneingeschränkte Einschließlichkeit aller an einem Konflikt beteiligten Faktoren, das "Sehen mit den Augen des Gegners" und unser natürliches Bedürfnis, auf sinnvolle Weise nicht nur zu unserem eigenen sondern zum Wohlsein aller beizutragen. Wir wünschen uns, daß die Tagung und dieser letzte Tg uns hilft, nicht nur gute und weitreichende Ideen aufzunehmen, sondern vor allem auch dazu, sie in das schöne Wagnis mutiger, neuer Schritte zu übersetzen.

Begleitend zur Tagung

Ausstellung "Die Wunden des Schweigens"
von Yolande Mukagasana, Ruanda (Referentin der Tagung) in Zusammenarbeit mit "Ärzte ohne Grenzen"

Zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda, Portrairs und Interviews mit Überlebenden. Fotografien von Alain Kazinierakis.


 
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