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Bewegungen der Seele, Bewegungen des Geistes
Das neue Familien-Stellen Bert Hellingers

Mit den Erkenntnissen der Jahre seit 2001 überschreitet Bert Hellinger die Grenzen des klassischen Familien-Stellens. Er nimmt uns mit auf seinen Erkenntnisweg, auf dem sich das neue Famlien-Stellen weiter von der Therapie im usprünglichen Sinne entfernt und sich endgültig als angewandte Philosophie erweist.

 
 

Das Familienstellen als angewandte Philosophie - Bert Hellinger spricht über Anfänge und Weiterentwicklung.
Mit dem Zulassen eigenständiger Bewegungen der Stellvertreter wächst das Familienstellen zunächst über seine klassische Phase hinaus. Der Blick auf die Bewegungen der Seele macht Kräfte erkennbar, die über das aufgestellte System hinaus wirken und sich der unmittelbaren Einflussnahme entziehen. In dieser systemischen Sicht zeigen sich Grenzen, die - für manchen "Helfer" mehr als unerwartet - zu einer Haltung der Demut auffordern. Diese ist frei ist von Unterwerfung, macht frei zum Schauen auf eine wirkende Seele, die größer ist, als wir selbst. Damit wird Helfen nicht unmöglich, vielmehr scheint eine anderes Art des Helfens auf. Es führt vom intentionalen Handeln zum "Geschehen lassen" - ohne sich Verstrickungen und deren Ursachen ohnmächtig auszuliefern - und ohne den Blick auf das Ganze zu verlieren.
In dieser Zurücknahme gelangt Hellinger heute zur Bewegung des Geistes. Der volle Blick auf das Leben, den er verlangt, erträgt auch den Konflikt, ja stimmt ihm als Urkraft der Entwicklung zu, löst die Unterscheidung zwischen Gut und Böse auf. Helfer, die die Konsequenzen dieser Haltung ernstnehmen, werden sofort entlastet. Sie urteilen nicht mehr, sie begleiten den Klienten nunmehr, anstatt ihn zu therapieren. Die Zustimmung zu dem, "was ist", löst den Widersstreit von Selbstüberschätzung und Ohnmacht auf, den jeder Helfer kennt. Das moralische Urteil des Therapeuten als Ausgangspunkt aller Irrtümer vergeht. Mit dem Blick auf das Große Ganze, wird Familienstellen endlich zur angewandten Philosophie. Zu einer Philosophie, die allerdings auf ein anderes Handeln abzielt, bei dem sich Helfer auf eine neue Weise fragen: "Was müssen wir lassen, wenn wir helfen?
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Gedanken über Bewegungen, Einwand und den größeren Einklang
Martin Gannot dokumentiert mit seinen Gedanken, die im Rahmen des Würzburger Kongresses im Frühjar 2003 entstanden, welche Dimensionen durch das neue Familien-Stellen Bert Hellingers in den Blick geraten.
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Den Bewegungen der Seele zustimmen
Beobachtungen von Martin Gannot auf einem Workshop mit Bert Hellinger in Hamburg vom 17.-19. Oktober 2003. Über die Weiterentwicklung des Familien-Stellens zu den Bewegungen der Seele hin und die wachsende Bedeutung der Haltung des Helfers. Es werden einige der Voraussetzungen besonders deutlich, die notwendig sind, damit das Arbeiten mit den Bewegungen der Seele gelingen kann.
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