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Zur Entwicklung des Ansatzes von Bert Hellinger Bert Hellinger beschrieb im Juli 1999 seinen Ansatz und
dessen Entwicklung in Stichworten. 1. Eine nicht unwichtige Rolle spielte für mich Eric Bernes Annahme, daß es persönliche Skripts gibt, nach denen jemand sein Leben unbewußt einrichtet. Berne führte das auf frühe Anweisungen der Eltern zurück. Ich habe gesehen, daß es mit Verstrickungen in die Schicksale anderer in der Familie zusammenhängt, oft ein bis zwei Generationen zurück. 2. Bereits während meiner langjährigen, praktischen Beschäftigung mit der Primärtherapie konnte ich beobachten, daß viele Gefühle, auch solcher heftiger Art, häufig nicht mit persönlichem Erleben zusammenhängen. Ganz offensichtlich werden sie oft über die Identifizierung mit einer anderen Person übernommen. 3. Des weiteren habe ich immer wieder erfahren, daß das Gewissen, das wir fühlen, systemerhaltende Funktionen hat. Es geht dabei insbesondere um die Bindung an die Gruppe, das Regeln des Austauschs durch das Bedürfnis nach Ausgleich von Geben und Nehmen, um Vorteil und Verlust und das Durchsetzen von Gruppenregeln. 4. Zudem gibt es darüber hinaus wohl ein unbewußtes Gewissen, das die Mitglieder eines Systems verbindet und innerhalb dieses Systems vor allem diese Ordnungen durchsetzt:
5. Zuletzt spricht vieles dafür, daß die Toten auf die Lebenden wirken, entweder schlimm, wenn sie ausgeschlossen oder gefürchtet werden, oder gut, wenn sie betrauert, geachtet und dann in Frieden gelassen werden.
Das Familien-Stellen, wie ich es verstehe und anwende, bringt nun ans Licht, wo wir im Sinne der dargestellten Annahmen verstrickt sind und welche Schritt zur Entflechtung und Lösung führen. Diese Schritte haben alle mit der Würdigung anderer zu tun. Eine Ausnahme bilden die Mörder. Man muß sie aus dem System ziehen lassen, damit sie zu ihren Opfern gehen. Dort finden sie Frieden. |
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